Kommunizieren
Wie sage ich es so, dass es dem weiteren Lernen dient?
So gehst du vor
- Drei Fragen beantworten: Wohin will ich? Wo stehe ich? Was ist der nächste Schritt? Gutes Feedback beantwortet alle drei, nicht nur die zweite.
- Konkret statt pauschal: Beziehe dich auf beobachtbare Kriterien, nicht auf die Person («deine Gliederung ist nachvollziehbar» statt «gut gemacht»).
- Stärken zuerst, dann Entwicklung: Beginne mit dem, was gelingt, bevor du auf Entwicklungsfelder eingehst – das erhält die Bereitschaft, das Feedback anzunehmen.
- Verarbeitung ermöglichen: Gib Zeit und eine Aufgabe, mit dem Feedback aktiv zu arbeiten (z. B. Überarbeitung), statt es nur entgegenzunehmen.
- Gespräche vorbereiten: Strukturiere Standort- und Beurteilungsgespräche mit denselben Kriterien, die auch in der formativen Beurteilung galten.
Was heisst das für unsere Schule?
Eine gemeinsame Sprache für Feedback (z. B. Satzanfänge, die alle Lehrpersonen kennen) macht Rückmeldungen für Lernende über Fächer hinweg verständlicher und senkt die Hemmschwelle, Feedback auch untereinander zu geben.
Auch die Kommunikation mit den Eltern gehört hierher. Die Seite «So wird heute beurteilt» erklärt kompetenzorientierte Beurteilung in einfacher Sprache – Schulen können sie am Elternabend verlinken oder als Handout ausdrucken.
Passende Werkzeuge
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